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Sebastian Schmiedel beim U 23 - Cup in Gent
- Sebastian Schmiedel (KED-Stevens Team Berlin) und Moritz Malcharek (LKT Brandenburg)
auf Platz vier der Gesamtwertung -

 

14.-19.11.2017: Gent war für Sebastian Schmiedel und seinem Partner Moritz Malcharek allemal eine Reise wert. Dieses Mal stand der junge Mann im Nachwuchscup am Start, nachdem er schon in London im Profifeld dabei war. „Das Tempo und die Renngestaltung ist halt anders als bei den Profis und hinzu kam dieses Mal auch die kurze Bahn, die eine riesige Umstellung zu London erforderte“, gab der Berliner nach Abschluß der sechs abwechslungsreichen Tage zu Protokoll. In Belgien steht der Sport im Vordergrund und das zeigte sich auch im Nachwuchsrennen, wo die jungen Rennfahrer nahezu mit Haken und Ösen kämpften. Der anvisierte Podiumsplatz der beiden Berliner blieb dann leider Utopie, wenngleich der letztlich erzielte vierte Platz in einem sehr starken Fahrerfeld durchaus beachtenswert ist.

 

 

Interessant war die Tatsache, dass die Nachwuchsfahrer an allen sechs Tagen im Einsatz waren und dabei zunächst an den ersten beiden Tagen jeweils in zwei Punkterennen und einem Rundenrekordfahren ihre Kräfte messen mussten, bevor zu Beginn der 3. Nacht der eigentliche Madisonwettbewerb begann. Nach dem 4. Platz in der Gesamtwertung nach dem ersten Tag war am zweiten Abend zunächst Sebastian Schmiedel als Fünfter des ersten Punkterennens gut platziert, bevor Moritz Malcharek vom LKT Team Brandenburg im zweiten Rennen mit einem Solo-Rundengewinn sowie einer weiteren Runde, die er in einer vierköpfigen Gruppe herausfuhr, den Sieg davontrug. Nach dem 4. Platz im Rundenrekordfahren lagen die beiden dann hinter den starken Belgiern Bryan Boussaer/Jules Hesters und Arne de Groote/Matthias van Beethoven auf einem ausgezeichneten 3. Platz der Gesamtwertung.

 

Am Donnerstag folgte ein fünfter Platz im 500 m Zeitfahren und dann in der Jagd über 200 Runden ein toller 2. Platz mit einer Runde Rückstand hinter Bryan Boussaer/Jules Hesters, die hier ihre Dominanz schon andeuteten. Dank der höheren Punktzahl lagen die Berliner auch in der Gesamtwertung auf Platz zwei rundengleich mit weiteren fünf Teams, die alle eine Runde eingebüßt hatten. In Vertretung der in Gelb fahrenden Spitzenreiter, übernahmen die Berliner damit das Grüne Trikot der Punktbesten. Auch am folgenden Tag wurde Sebastian Schmiedel und seinem Partner Moritz Malcharek alles abverlangt in einer Jagd über wieder 200 Runden, die von hohem Tempo, zahlreichen Ausreißversuchen und etlichen Stürzen geprägt war. Die führenden Belgier fuhren zwei Runden Vorsprung gegenüber den ersten Verfolgern heraus, wobei die Berliner noch eine dritte Runde preisgeben mussten, die sie trotz des guten zweiten Platzes im 5oo m Zeitfahren auf den 5. Platz der Gesamtwertung zurückfallen ließ. Sie hatten alles versucht, eine Runde wieder gutzufahren, aber die Gegner waren aufmerksam und holten sie immer wieder zurück..

 

Der vorletzte Tag beinhaltete lediglich eine Jagd, aber diese ging über 240 Runden und war noch einmal eine echte Herausforderung für alle. Sieben Mannschaften waren am Ende rundengleich und hier sprang für die Berliner nochmals ein guter dritter Platz heraus, der zum vierten Platz in der Gesamtwertung führte, nachdem die vor ihnen liegenden Briten William Tidball/Ethan Vernon in der Jagd eine Runde verloren. Ein weiterer Rundengewinn, der für Platz zwei oder drei nötig gewesen wäre, wollte Sebastian Schmiedel und Moritz Malcharek nicht mehr gelingen, deren Attacken immer wieder gekontert wurden. Ein schwerer Sturz 58 Runden vor Schluss, in dem mehrere Teams verwickelt waren, führte zunächst zu einer Neutralisation und dann sogar zu einem gänzlichen Abbruch des Rennens.

 

Für den Schlusstag, wo über die gleiche Distanz gefahren wurde, war der erhoffte Podestplatz durchaus noch in Reichweite, aber trotz ungebrochenen Kampfgeistes mit nicht weniger als sechs Versuchen, eine Runde herauszufahren, scheiterten Sebastian Schmiedel/Moritz Malcharek wiederholt, so dass am Ende in der Gesamtwertung zwar kein Podestplatz, aber dennoch ein sehr guter vierter Platz heraussprang. In erneut überragender Manier holten sich Bryan Boussaer/Jules Hesters auch am letzten Tag den Sieg mit Rundenvorsprung, so dass sie einen ungefährdeten Gesamtsieg mit nicht weniger als fünf (!) Runden Vorsprung vor den Franzosen Florentin Lecamus-Lambert/Vincent Crabos und den Deutschen Moritz Augenstein/Nils Weispfennig erkämpften.

 

Für Moritz Malcharek, der aus dem Grundlagentraining direkt nach Gent kam, war dieser harte Wettbewerb auf der kurzen, schnellen Bahn eine nicht gerade geringe Herausforderung, die er aber insgesamt nach kleiner Anlaufzeit gut bewältigte. Dass am Ende der erhoffte Podiumsplatz für ihn und seinem Partner Sebastian Schmiedel nicht Realität wurde, lag in erster Linie aber an der starken Konkurrenz, die an den beiden Schlusstagen stets ihre zahlreichen Attacken konterte. Das Glück war den beiden nicht hold, dennoch waren sie von der Atmosphäre in Gent begeistert und würden jederzeit wieder dort gerne in die Pedalen treten. Die vielen Stürze, aus denen sie sich raushalten konnten, und die recht aggressive Fahrweise der jungen Belgier haben dem Rennen zwar ein wenig den Stempel aufgedrückt, aber auch gezeigt, dass der Radsport in unserem Nachbarland mit einer intensiven Leidenschaft gelebt wird.

 

Für Sebastian Schmiedel geht es jetzt an der Seite von Moritz Augenstein bei den 4 Jours de Geneve in der Schweiz weiter, wo er mit einem ähnlich guten Abschneiden sich in Szene setzen will.

 

 

Bernd Mülle

 


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